Wir können das besser.

Nein, Kapitalismus ist nicht verantwortlich für alle Übel dieser Welt. Doch so lange er diesen Planeten fest im Griff hat, wird sich keine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anpacken lassen.

Wirtschaft für Alle

Armut, Umweltzerstörung und Kriege um Ressourcen als Dauerzustand? Höchste Zeit für ein besseres Wirtschaftssystem.

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Quo vadis, Mensch?

Innerhalb eines Jahrhunderts hat die Menschheit Veränderungen nie gekannten Ausmaßes erlebt. Wohin geht diese Reise?

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Paradigmenwechsel

Die "Theorie der Progressiven Nutzung" verbindet eine ganzheitliche Weltsicht mit neuem humanistischen Denken.

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PROUT in acht Punkten

Der Reichtum des Einen …

… ist die Not des anderen. In einer Welt mit begrenzten Ressourcen darf es kein Grundrecht auf unbegrenzten privaten Reichtum geben. Überfluss auf der einen Seite bedeutet unausweichlich Not auf der anderen. Die krankhafte Sucht nach immer größerem Reichtum ist die Ursache für viele Verbrechen auf der Welt. Vermögens­konzentration entzieht der Menschheit wichtige Ressourcen für globale Projekte wie Naturbewahrung, wissenschaftliche Forschung, Epidemienbekämpfung oder Raumfahrt. Das Recht auf Eigentum muss zum Wohle Aller neu definiert werden. Vermögen sind prinzipiell zu begrenzen. Einkommensunterschiede sind leistungsgerecht und leistungsfördernd zu reduzieren.

Wirtschaft demokratisieren

Die Macht mancher Weltkonzerne ist inzwischen größer als die vieler demokratischer Staaten.
Wir brauchen eine Demokratisierung der Wirtschaft.
Konzernstrukturen sind zu entflechten, Belegschaften sollten an ihrem Unternehmen, die Bevölkerung an der wirtschaftlichen Entwicklung beteiligt werden. So wird ökonomische Machtkonzentration verhindert; Mitbestimmung und Beteiligung fördert Menschen in ihrem Selbstwertgefühl, in ihrer Initiative und Kreativität. Gesellschaftliche Identifikation, Motivation und Verantwortung werden gestärkt.

Wirtschaft dezentralisieren

Die Globalisierung hat eine Titanic der Ökonomie geschaffen. Sie hat viele Regionen ausgeblutet, die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft, ökologischen Raubbau verschärft und globale Abhängigkeiten geschaffen, die bis in die Grundversorgung reichen.
Die Antwort darauf ist eine systematische Stärkung autonomer regionaler Wirtschaftskreisläufe im Bereich der Grundversorgung.
In einer dezentralen Struktur kleinerer und mittlerer Industrien können ökologische und ökonomische Vielfalt gedeihen. Ressourcenabhängigkeit wird verringert. Es kann eine lebendige Demokratie entstehen.
Hochtechnologie und ökonomische Großprojekte werden in überregionalen Kooperationen umgesetzt.

Qualität statt Quantität

In einem von Gier getriebenen System bedeutet technologischer Fortschritt den Zwang zu permanentem Wachstum und zu Überflussproduktion mit allen schädlichen Folgen. In einer demokratischen Bedarfsökonomie hingegen kann er für die Verbesserung der Lebensqualität eingesetzt werden, bspw. durch eine Verkürzung der Arbeitszeiten.
Auch Umweltschutz ist in einer vom Wachstumszwang befreiten Ökonomie effektiv und nachhaltig realisierbar.

Humaner Fortschritt

Der Mensch soll im Mittelpunkt des Fortschritts stehen.
Und nicht intelligente Maschinen oder andere Hochtechnologie, die uns eine goldene Zukunft verspricht.
Auch Menschen können in ihrer Entwicklung nicht stehenbleiben: in ihrer emotionalen Reife, ihrem ethischen Verhalten, ihrer Vernunft und in ihrem Streben nach Glück. Dies gilt umso mehr, als Wissenschaft und Technik in fulminantem Tempo voranschreiten. Und es betrifft nicht nur eine kleine Elite von Spezialisten und gesellschaftlichem Führungspersonal. Alle Menschen müssen gleichermaßen an diesem Prozess teilhaben.

Die Menschheit ist eins

Bleibt die Menschheit weiter so zerstritten, ist das Ende unserer Zivilisation nur eine Frage der Zeit. Wie aber können die Völker der Erde über alle Religionen, Kulturen und Rassen hinweg zusammenwachsen? Die Tolerierung des Andersartigen ist nur ein Anfang.
Gemeinsamkeiten gilt es zu stärken.
Gemeinsame Interessen gibt es auf vielen Gebieten: ökologisch, ökonomisch, wissenschaftlich-technisch. Die größte Gemeinsamkeit jedoch, frei von Interessenskonflikten, ist unsere universale spirituelle Natur. Äußerliche Unterschiede verlieren in dem Maße an Bedeutung, wie die innere Natur bewusster wird.

Die Entdeckung der Ganzheit

Seit hunderten von Jahren erfinden und entwickeln Menschen nützliche Dinge, die unser Leben angenehmer machen. Doch hat uns das glücklicher gemacht? In einer immer komplexeren Welt nehmen auch psychische Probleme immer mehr zu. Es ist ein seelisches Vakuum entstanden.
Moderne Formen von Spiritualität können dem Leben einen tieferen Sinn geben.
Längst beschäftigt sich auch die Wissenschaft mit unserer inneren Realität: Traum-, Meditations-, Hirnforschung u.v.m. Hier liegt großes Zukunfts- und Entwicklungspotential.