Prinzp 5: Stetiger Wandel

„Die Nutzungen sollen sich stets den zeitlichen und örtlichen Gegebenheiten sowie den beteiligten Menschen und Objekten anpassen.“


Schluss mit Dogmen, Einheitsrezepten und Festhalten an überkommenen Vorstellungen: es gilt das Prinzip des stetigen Wandels. Was gestern noch funktionierte, klappt vielleicht heute nicht mehr. Was in einem Teil der Welt oder in einer bestimmten Kultur funktioniert, ist woanders möglicherweise erfolglos. Die Diversivität von Kulturen, Landschaften und Ressourcen erfordert Flexibilität und Pragmatismus. Und mehr denn jemals zuvor, stellen uns die ständig neuen technischen Möglichkeiten heute kontinuierlich vor neue Herausforderungen.

Selbstverständlich befindet sich nicht alles in einem Zustand ständiger Erneuerung. Phasen der Erneuerung, der Konsolidierung und der Auflösung wechseln sich ab. Die Aufgabe besteht darin, die Zeichen der Zeit zu verstehen und die Erneuerung dann einzuleiten, wenn überkommene Strukturen die Entwicklung behindern.